Donnerstag, 3. April 2008

Oldschool, Baby! - Interview mit Kurtis Blow, der Sugarhill Gang, DJ Grandwizard Theodore und Mele Mel

Interview2Flensburg, 09.03.2008 – Hip Hop gehört zu den heute weltweit größten Jugendkulturen überhaupt. Entstanden ist das Ganze, basierend auf den vier Elementen Rap, DJing, Grafitti und Breakdance, Mitte der 70er in den New Yorker Bronx. Während ursprünglich sehr viel Positives in dieser Kultur zu finden war, ist das heutige Bild von HipHop - gerade durch die Medienberichterstattung - extrem verzerrt worden. Im Rahmen ihrer Europa Tour hatte ich die Gelegenheit mich mit den Pionieren von damals unterhalten zu können, nämlich mit Kurtis Blow, der Sugarhill Gang, Grandmaster Mele Mel und DJ Grand Wizard Theodore. Vor ihrem Auftritt im „Roxy“ nahmen sie sich die sympathischen Oldschooler jede Menge Zeit um mit uns über Hip Hop damals und heute, ihr neues Projekt und vieles mehr zu sprechen.

Kurtis, Du bist der erste MC überhaupt, der weltweit Erfolg hatte. Wie war das damals für Dich?
Kurtis: Es war eine Gabe Gottes und ich sage „Gott sei Dank“. Das Reisen in verschiedene Städte, die ganzen Kameras und die Tatsache dass ich der erste war, der aus dem Ghetto, aus Harlem, kommt und es geschafft hat, war total neu und faszinierend. Ich war damals ja erst 19! So muss sich ein Fisch fühlen, der zum ersten Mal aus dem Wasser kommt. Es war die beste Zeit meines Lebens!

Ihr seid ja quasi Legenden für eine gesamte Jugendkultur. Was für ein Feeling ist das?
Master Gee: Es ist ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass man etwas verändert hat und eine neue Form des Ausdrucks geschaffen hat.
Mele Mel: Ich schließ mich da an. Für jemanden der aus Bronx kommt, ist das schon toll, wenn man etwas mitkreiert hat, wo heute viel Geld mit verdient wird und sooo viele Leute involviert sind. Wenn Du Dir andere Genres anguckst, dann leben die meisten, die das kreiert haben, gar nicht mehr. Aber beim Rap sind fast alle noch am Leben und das macht das Ganze so wichtig!

Glaubt ihr, dass man die Hip Hop-Kultur in irgendeiner Form als Weiterentwicklung der Civil Rights Movements der 1960er ansehen kann?
Kurtis: Definitiv! Und wenn es in den letzten 30 Jahren der HipHop-Kultur nicht so war, dann wird es auf jeden Fall in näherer Zukunft so sein.
Mele Mel: Menschen hatten nicht das Recht zu wählen oder dort zu essen, wo sie wollten. Malcom X, Martin Luther King und andere haben da etwas verändert. Ich denke, was HipHop für junge Menschen getan hat, ist, dass ihnen eine Stimme gegeben wurde. Sie können sagen, was sie sagen möchten. Das ist zwar nicht immer gut, aber sie haben eben jetzt durch Hip Hop die Möglichkeit sich mitzuteilen und überall in der Welt gehört zu werden.
Kurtis: Da habe ich auch ein gutes Beispiel! 2001 war ich im Mittleren Osten und habe dort 20 Shows gemacht. In Pakistan habe ich mich mit einem Wachmann unterhalten und der hat mir von einer Rap-Crew aus Palästina erzählt. Diese Gruppe, die Texte über ihre Leute und deren Notlage rappt, ist eine der meistgespielten Gruppen in Israel. Das ist die Macht von HipHop!

Es ist ja auch eine Form von weltweiter Kommunikation unter Jugendlichen.
Kurtis: Ja, aber es kann auch das Gegenteil da sein. Ich habe kürzlich gehört, dass es auch Skinheads gibt die rappen.
Master Gee: Das ist immer das Problem, wenn etwas so öffentlich ist. Es kann von jedem verwendet werden, der dazu Zugang hat.

Was denkt ihr über die Situation von HipHop heute? Viele Jugendliche wissen ja gar nichts mehr über die Anfänge, obwohl sie sich mit der Kultur identifizieren.
Mele-MelMele Mel: Hip Hop heute ist nicht mehr wirklich Hip Hop, sonder eher kommerzieller Rap. Ursprünglich ist es eine von Musik angetriebene Kultur, die aus verschiedenen Elementen wie Rap, DJing, Breakdance und Graffiti besteht. DAS ist Hip Hop! Und wenn da jemand auf einer Platte rappt, dann ist das genau das: eine Rap-Platte. Und das hat überhaupt nichts zu tun mit der Kultur! Da ist nichts Falsches an dem, was jetzt musikalisch da ist, aber… Das Image dieser Musik ist nun eher negativ und um das ein bisschen positiver rüberzubringen, nennen sie es Hip Hop, obwohl es eigentlich Gangsta-Rap oder Crunk ist. Da ist ja ein großer Unterschied zwischen diesen Musikrichtungen und der Kultur. Sie nennen das aber einfach HipHop und setzen somit die Kultur in ein schlechtes Bild. Gangsta Rap ist nichts Positives, aber die Kultur hat eigentlich NUR Positives. Das Ganze fing an zu einer Zeit der Gangs. Jeder war damals in den 70ern in einer Gang, so wie auch Kurtis und ich. Wir waren zusammen in der gleichen Gang bevor wir Musik gemacht haben. Als wir anfingen, gab es viele negative Sachen in den Straßen und durch Hip Hop haben wir all unsere Energien in etwas Positives umgewandelt. Heute machen die Leute genau das Gegenteil. Sie nehmen etwas Positives, packen dort alle negativen Dinge rein wie Dope verkaufen, Gewalt untereinander, schlecht über Frauen reden und das nennen sie dann Hip Hop. Aber das ist es nicht! Da laufen also einige Sachen schief mit der Musik heute. Sie stehlen eine Kultur und respektieren diese einfach nicht mehr. Du kannst nicht sagen „Hey, ich bin Hip Hop, aber ich weiß nicht wie das alles anfing“. Denn wir reden hier von einer Kultur und eine Kultur hat sich in der Vergangenheit entwickelt. You have to pass it on and you have to keep passin’ it on!

Hip Hop könnte ja auch durchaus als pädagogisches Hilfsmittel eingesetzt werden. Was haltet ihr davon, wenn Lehrer diese Kultur nutzen um Jugendliche zum Lernen zu bringen?
Master-GeeMaster Gee: Ich finde das gut! Hip Hop ist eine Form von Ausdruck. Wenn ich mit jemandem kommunizieren möchte, muss ich ein Level finden auf dem man sich versteht. Hip Hop macht das und bringt Leute wie uns zusammen. Wir haben auf dem Weg hierher noch darüber gesprochen, dass die meisten unserer Fans in dem Alter unserer Kinder sind. Das ist eine gute Sache! Und dann haben wir natürlich noch Fans, die von Anfang an dabei sind und die werden auch unsere Fans bleiben, weil unsere Musik sie an eine sehr gute und inspirierende Zeit in ihrem Leben erinnern. Das ist ja auch der Grund, weshalb wir diese Tour machen. Wir versuchen, die Kluft zwischen den alten und den jungen Fans zu überwinden. Die meisten von ihnen würden uns wohl nicht erkennen, wenn wir ihnen begegnen, aber sie kennen unsere Musik. Durch die Tour geben wir ihnen die Gesichter zu der Musik und versuchen die Message rüberzubringen. Wenn ein Lehrer smart ist und zu unserem Konzert kommt, dann ist das eine gute Sache. Let me get what they live! Wenn ich zum Beispiel ein Politiker bin, der nur einmal ins Ghetto geht um Stimmen zu sammeln, ist das unglaubwürdig. Wenn ich aber regelmäßig ins Ghetto komme, ist es was anderes, weil ich weiß was die Leute fühlen. So ist das auch mit HipHop. Wenn da ein Lehrer ist, der weiß um was es geht, dann kann er das durchaus sinnvoll für den Unterricht nutzen.
Kurtis: Ich habe auch zwei sehr gute Beispiele dafür, dass das funktioniert! In Amerika gibt’s zum Beispiel einen Mathe-Lehrer, der Matheformeln in Rap-Form unterrichtet. In einem Test müssen die Kids dann diesen Rap präsentieren. Die Schüler denken natürlich „Oh, ich werde im Rappen getestet!“. Eigentlich geht es aber um den Inhalt, den sie sich automatisch aneignen.
Kurtis-BlowUnd dann gibt’s da noch eine Middle School in Queens, welche auch Russel Simmons besuchte. Diese Schule hatte eine Zeit lang einen ziemlich schlechten Ruf, da dort viele Gangs waren und die Eltern sich nicht um die Kinder gekümmert haben. Aber dann kam da ein Schulleiter, der das ganze Schulkonzept so verändert hat, dass er Rap und Hip Hop mit eingebracht hat. Heute machen die Kids da CDs und drehen Videos. Sie sind stolz auf ihre Schule, weil es die „HipHop Schule“ ist und wenn man sich gut benimmt wird man Teil der Crew, die rappt. Diese Schule ist nun so effektiv, dass 80-90 % der Schüler das nächste Schullevel erreichen. Die Lehrer rappen dort sowohl im Mathe als auch im Geschichtsunterricht, ebenso wie in anderen Fächern. So lernen die Kinder viel besser und vor allem leichter. Und das in einer Schule, die von Gangs beherrscht wurde. Das ist der Beweis, dass es positiv ist, die Hip Hop-Kultur in den Unterricht mit einzubinden.

Man kann ja auch wirklich alle Elemente der Kultur in den Unterricht einbeziehen...
Master Gee: Ja, absolut! Die gesamte Kultur ist da sehr effektiv.
Kurtis: Theodore unterrichtet übrigens auch.
ich-und-Theodore Theodore: Ja, Jam Master Jay – Gott segne ihn! – hat vor seinem Tod die Scratch Academy gegründet. Wir unterrichten dort das DJing, also wie man richtig mit den Turntables umgeht und das ganze Drumherum. Jeder kann zu uns kommen. Möchtest Du DJane werden? Wir unterrichten Dich! (er schmunzelt) Das ist keine HipHop-Schule, sondern eine Musikschule für verschiedene Musikrichtungen. Viele DJ-Champions haben bei uns gelernt, zum Beispiel DJ A-Trak, der Tour-DJ von Kanye West… Ich bin sehr glücklich Teil von etwas zu sein, das größer ist als ich!

Apropos groß, wie kommt es, dass ihr auf Eurer Tour in so kleinen Clubs auftretet, wie zum Beispiel hier in Flensburg?
Master Gee: Es geht um den engen Kontakt zu unseren Fans. Jeder von uns ist bereits durch hunderte von Städten getourt und der Grund weshalb sich die Leute an uns erinnern ist genau das. Da kommen manchmal Leute zu uns mit Platten, die sie vor 20 Jahren gekauft haben. Außerdem ist das die beste Werbung, die man machen kann. Wir haben ja auch zusammen ein Album produziert, wo die Klassiker drauf sind, neues Material von jedem von uns und Sachen, die wir zusammen gemacht haben. Die beste Möglichkeit diesen positiven Hip Hop zu verbreiten ist natürlich die, das Stadt für Stadt, Mann zu Mann, Autogramm für Autogramm und so zu machen. Man kann das Album übrigens schon kaufen undzwar direkt bei uns. Wie oft kommt das vor, dass ein HipHop-Artist 3000 Meilen fliegt, um den Fans eine dreistündige Show zu bieten und danach seine CDs selbst an die Leute zu verkaufen und sie auf Wunsch zu signieren? Wir wollen den Leuten etwas bieten, worüber sie mit ihren Freunden sprechen können. Und das werden sie nicht so schnell vergessen!

Du hast ja schon das neue Album erwähnt. Könnt Ihr mir da noch etwas mehr darüber erzählen?
Kurtis: Ja, die CD heißt „The Big 3“ und ist von uns gemeinsam produziert worden, also ein komplett neues Album. Wir haben auf der einen Seite ein paar von unseren Oldschool-Klassikern drauf, denn in der HipHop-Geschichte stammten die ersten drei großen Rap-Songs von uns, nämlich „Rapper’s Delight“ von der Sugarhill Gang, „The Breaks“ von mir und „The Message“ von Mele Mel und den Furious Five. Das ist nicht von der Hand zu weisen, sondern die absolute Wahrheit! Neben den Klassikern sind aber auch acht oder neun brandneue Songs von uns allen drauf, zum Beispiel der „Myspace-Song“. Das ist ein echt cooler Track!
...

Fotos: Friederike Schmalstieg
Das komplette Interview könnt Ihr demnächst lesen auf: www.con-swing.de

Dienstag, 12. Februar 2008

Maulwurf mit Sprachfehler gräbt sich in die Herzen der Internet-User

Derzeit greift ein Virus um sich, verkörpert von einem sprachgestörten Maulwurf, der mit Armbinde und Blindenstock von einer skurrilen Situation in die nächste stolpert: "Ähm...Hage? Jemand ze Hage?"
Er spricht mit Wackeldackeln auf dem Mond, lässt Schneewante, die ja eigentlich Schneewittchen heißt, durch einen Kuss zu einem Frosch werden und wird dann doch ein wenig grantig, weil Rapante (wie Schneewante wird diese übrigens von Barbie verkörpert) auf seine Bitte "Rapante, Rapante lattn Hate date!" nicht so reagiert, wie er es gern hätte. "Manno!"
Ja, man muss ihn einfach lieben, diesen plüschigen, kontaktfreudigen Blindfisch,der sich derzeit via youtube in die Herzen der Menschen gräbt. Hinter diesem kleinen Puppenspiel steckt der Comedien und Musiker Rene Marik, der den Maulwurf einst von einem Dänen adoptierte und ihn in sein Bühnenprogramm "Autschn! Ein Abend über die Liebe" integrierte.
Lasst Euch anstecken vom Maulwurf-Virus! In diesem Sinne: Tschüssn!





Samstag, 31. März 2007

Pohlmann - Rabauke oder Prinz?

Pohlmann3-2-1Bei Pohlmann kann man wohl wirklich von einem Ausnahme-Musiker sprechen. Laut Bio fing er mit dem Singen an, als er Fahrrad fahren lernte. Nach dem Hauptschulabschluss machte er bei seinem Vater eine Maurer-Lehre, aber das war nie so recht sein Ding. Nach dem Zivildienst ging er dann nach Münster um dort sein Abi nachzuholen und später zog es ihn nach Hamburg, wo er als Musiker Karriere machen wollte. Dort wurde dann kein geringerer als Henning Wehland von H-BlockX auf ihn aufmerksam und er hatte einen Plattenvertrag in der Tasche. Die erste Auskopplung "Wenn jetzt Sommer wär" war im vergangenen Jahr einer der Sommerhits und kürzlich belegte Pohlmann mit seiner aktuellen Single "Mädchen und Rabauken" Platz 5 beim Bundesvision-Song-Contest. Der sympathische Singer/Songwriter mit der markanten Stimme ist also in der Musikszene kein unbeschriebenes Blatt mehr und auch seine Live-Qualitäten haben sich bereits rumgesprochen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Flensburger MAX restlos ausverkauft war, als Pohlmann auf dem Programm stand. Ich hatte dort die Gelegenheit mit ihm über sein neues Album, die Liebe und andere Dinge zu sprechen. Hier ein Auszug aus dem Interview:


Wenn man Deine Bio so liest, schwingt da ja unterschwellig so ein bisschen das Motto „Leb Deinen Traum“ mit. Ist das Dein Lebensmotto?

Das mit diesem „Leb Dein Traum“ ist immer so 'ne Sache… Man träumt von verschiedensten Dingen. Da sind gute und schlechte Sachen mit dabei und bei mir ist das so, dass sich das einfach durchgesetzt hat. Da ist eine starke Kraft in mir, die viele große Hindernisse überwunden hat und das musste so kommen. Klaus Kinski haben sie mal gefragt, ob er sich mit der Schauspielerei einen Traum erfüllt hat und darauf antwortete er: „Du bist Schauspieler oder nicht. Da gibt’s keine Traumerfüllung. Das geht nicht anders“. Und so empfinde ich das eigentlich auch.

Also sagst Du eher, das war mehr oder weniger vorbestimmt?

Schwierig… Vorbestimmtheit ist ja immer so ein Thema…

Ich weiß ja nicht, ob Du an so was glaubst…

Ich weiß nicht viel darüber. Sagen wir mal so… Ich kann nur sagen, dass ich von meiner Mutter viel mitgekriegt habe, was Gedichte schreiben und singen angeht. Sie hat mir, als ich Kind war, immer die Drei-Groschen-Oper/Mackie Messer vorgesungen und solche Sachen. Und so hab ich, glaube ich, eine Menge von ihr mitgekriegt.

Du bist ja Wahlhamburger. Wieso ausgerechnet Hamburg?

Die Musikszene war einfach sehr verlockend da. Hab ja erst in Paderborn so’n bisschen Musik gemacht, aber das war dann schnell nicht mehr mein Ding. In Münster hab ich mit zwei verschieden Bands Rock’n’roll und Grunge gemacht und eine dritte Band gab’s in Osnabrück. Ich hab irgendwie gemerkt, das wird nicht so, wie ich mir das vorstelle und dann bin ich nach Hamburg gegangen. Dort hab ich eine Unmenge an Musikern und Künstlern getroffen und ziemlich schnell eine Band gegründet damals…
Pohlmann8-1jpg
Wie hieß die?

Goldjunge. Die ist aber gefloppt und dann hab ich gemerkt, dass das auch nicht so wirklich mein Ding war. Das war nur was anderes als das, was ich vorher hatte, aber nicht das, was ich wirklich will. Und dann bin ich jetzt eigentlich zu meinen Wurzeln wieder zurückgekommen und hab wieder so Tracy Chapman, Bob Marley, Cat Steven oder Roachford sehr im Visier zurzeit…

In Deiner Bio steht ja, dass sich Deine Musik irgendwo zwischen Ben Harper und Jack Johnson bewegt. Das wird ja dann immer wieder gern aufgegriffen und Du wirst als „deutscher Jack Johnson“ betitelt. Nervt Dich das manchmal? Oder fühlst Du Dich da eher geehrt?

Also ein Stück weit fühlt man sich auf jeden Fall geehrt, weil Jack Johnson ja wirklich eine fantastische Musik auf den Plan gerufen hat und auch diese Singer/Songwriter-Geschichte in Deutschland ein bisschen mit angeschoben hat Das ist auch ein schönes Niveau so zum anhören. Von daher ist es irgendwie schon eine Ehre. Ansonsten braucht der Mensch Schubladen. Ich mach sie auch ständig auf. Wenn mich jemand fragt „Wie ist der oder der?“, dann sag ich auch „Ja, der ist so wie der und der“. Letztendlich muss man sich das anhören. Wenn man sich meine Platte anhört, dann sieht man auch, dass das nicht alles nur Jack Johnson ist, sondern auch Damien Rice, Tracy Chapmann, Ben Harper ganz stark und auch Bob Marley. Aber das hört man nicht. Man muss nicht Reggae machen, um Bob Marley-Einflüsse zu haben. Er ist,finde ich, zusammen mit Peter Tosh der größte Popper. Die haben nicht dieses selbstverliebte Reggae-Ding am Start. Die haben einfach grandiose Melodien, genau wie Coldplay. So was beeinflusst mich, auch wenn die Musik eine andere ist.
(...)

Das komplette Interview könnt Ihr lesen auf:

www.con-swing.de

Fotos: Friederike Schmalstieg

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Kiki25 - 23. Jun, 00:36
Richtig
Stimme voll zu! War ein Super Abend und Super Auftritte....
Jenny (Gast) - 22. Jun, 23:19

Checkt mal den Sound!



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